Genuss-Lexikon

Bergkäse und Schwangerschaft

Bergkäse | Hartkäse und Schwangerschaft

Eine informative Betrachtung für werdende Mütter

Immer wieder werden wir bei unseren Veranstaltungen von schwangeren Frauen darauf aufmerksam gemacht, dass diese ja keinen Rohmilchkäse essen "dürfen". Daher möchten wir hierzu ein paar Worte verlieren:

DAS GILT NICHT FÜR HARTKÄSE AUS ROHMILCH

 zu denen auch Berg- und Alpkäse gehören. Berg-/Alpkäse sind in der Schwangerschaft sehr gesund für Mutter und das Kind. (Siehe auch Menü: "Vitamine & Co"). Egal ob Heumilchkäse-Hartkäse oder anderer Hartkäse(wie z.B. Parmesan) können in der Schwangerschaft jederzeit genossen werden.

Warum kann ich Rohmilch-Bergkäse in der Schwangerschaft essen?

Bergkäse ist ein Hartkäse und unterliegt einer relativ langen Reifezeit. Hartkäse ist die Käsesorte mit der längsten Reifezeit, die bis zu mehreren Jahren betragen kann. Durch die lange Reifezeit und das Brennen des Käsebruchs ist sicher gestellt, dass im Rohmilch-Bergkäse keine Fremdbakterien mehr enthalten sind, da diese die lange Reifezeit nicht überleben können. Daher empfehlen wir immer für Schwangere einen länger gereiften Bergkäse bzw. Hartkäse zu kaufen, da man da immer auf der sicheren Seite ist. Normalerweise kann beim Bergkäse die Rinde mitgegessen werden, jedoch wird Schwangeren davon abgeraten, um auf "Nummer Sicher" zu gehen. Wir empfehlen für Schwangere einen Bergkäse mit mind. 6-8 Monaten Reifezeit zu essen. Unser Bergkäse ist immer mind. 12 Monate+ gereift.

 

weltmeister bergkaese 13 monate 2 | almgold

Weltmeister Bergkäse aufgeschnitten

Ist Bergkäse in der Schwangerschaft gesund?

Ja. Das kann man sicher so behaupten. Bergkäse, im besonderen Rohmilch-Bergkäse, enthält sehr viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, alle 18 essentiellen Aminosäuren, viele gesunde einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und viele vorteilhafte Milchsäurebakterien. Als vernünftig eingesetzte Nahrungsergänzung zur einer ausgewogenen Ernährung ist Bergkäse in der Schwangerschaft und auch im alltäglichen Leben als gesund anzusehen. Gerade bei traditionell gefütterten Kühen, die nicht mit Kraftfutter oder Silofutter gemästet werden, ist auch der Gehalt an schlechtem LDL-Cholesterin in der Milch und in der weiteren Folge auch im Käse viel niedriger. Traditionell mit Heumilch hergestellter Bergkäse belastet auch nicht den Cholesterinhaushalt negativ und der hohe Eiweißgehalt von knapp 30% im Bergkäse ist in der Schwangerschaft ebenfalls von Vorteil. Auch der hohe Gehalt an Spermidin im Bergkäse ist in jeder Lebenslage von großem Vorteil! Besonders in der Schwangerschaft!

 

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Fazit:

Bergkäse kann eine wertvolle Ergänzung der Ernährung von schwangeren Frauen sein, da er eine Fülle wichtiger Nährstoffe bietet. Werdende Mütter sollten jedoch darauf achten, die Menge zu kontrollieren. Im Zweifelsfall ist es ratsam, den behandelnden Arzt oder eine Ernährungsberaterin zu konsultieren, um die individuellen Bedürfnisse während der Schwangerschaft bestmöglich zu erfüllen. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an vielfältigen Nährstoffen ist, bildet die Grundlage für die gesunde Entwicklung des Babys und das Wohlbefinden der Mutter.

Käsereikulturen und Schwangerschaft

Die verwendeten Bakterienkulturen oder Käsereikulturen oder auch das verwendete Lab spielt in der Schwangerschaft keine Rolle, da sie keinerlei Auswirkungen auf die Schwangerschaft haben. Nur die weiter oben beschriebenen Dinge sind bei Käse in der Schwangerschaft von Bedeutung. Sie wirken sich eher positiv auf die Schwangerschaft aus.

Käsespätzle in der Schwangerschaft

Auch hier kann Entwarnung gegeben werden. Bei Käsespätzlen wird in der Regel Hartkäse, also Bergkäse und Emmentaler verwendet und durch das Kochen der Spätzle und das dadurch erreichte Durchwärmen bzw. Durcherhitzen des Käse spielt die eigentliche Verwendung der Käsesorten keine Rolle. Wir empfehlen für sehr vorsichtige werdende Mütter einfach darauf zu bestehen, dass nur Hartkäse für die Käsespätzle verwendet wird. So ist man immer auf der sicheren Seite. Guten Appetit!

Spaghetti Carbonara in der Schwangerschaft

Auch die Spaghetti Carbonara stellt in der Schwangerschaft kein Problem dar. Der Speck wird gebraten und das verendete Ei in der Carbonara wurde durch die heißen Nudeln auch genug erhitzt. Als Käse wird in der Carbonara im Normalfall auch Parmesan verwendet. Dieser Hartkäse ist in der Schwangerschaft ebenfalls (auch kalt) völlig unbedenklich. Man kann sich also auch den geriebenen Parmesan oder auch gerne Bergkäse über die Pasta streuen! Das gilt natürlich für alle Pasta-Gerichte, die nachträglich mit Hartkäse bestreut werden.

Zusatzinfos für Schwangere zu Speck und Schinken

Wenn Sie bei uns etwas im Speckbereich suchen, dass Sie auch während der Schwangerschaft oder Stillzeit essen dürfen, dann sind Sie auch hier bei uns richtig. Unser Bauerngeselchtes - das klassische HEISSGERÄUCHERTE Geselchte ist perfekt für Schwangere geeignet, da es durch den heißen Buchenrauch durchgegart wird. Es entspricht also gekochter Ware und kann daher jederzeit mit Freude und Genuss verzehrt werden! Von Rohschinken und Rohwürsten wird in der Schwangerschaft generell abgeraten.

Schwangere müssen also nicht auf jeden Speck verzichten!

"Verbotene" Käse in der Schwangerschaft

Alle Rohmilchkäse sollten in der Schwangerschaft vermieden werden. Die Ausnahme bei Rohmilchkäse stellt der Hartkäse dar. Besonders lange gereifte Käse sind da zu bevorzugen, da durch die lange Reifezeit sichergestellt wird, dass Fremdbakterien, wie Listerien, keine Chance haben zu überleben. So sind Schwangere auf der sicheren Seite.

 

  1. Weichkäse aus Rohmilch: wie Camembert, Brie, Geramont, Le Rustique,
  2. Blauschimmelkäse im allgemeinen wie z.B. Gorgonzola, Bavaria Blu, Roquefort
  3. Harzer Roller
  4. Esrom, wegen der Rotschmiererinde eher vermeiden

Erlaubte Käse in der Schwangerschaft

Egal ob pasteurisiert oder aus Rohmilch hergestellt:

 

      1. Bergkäse (Hartkäse), je älter desto besser
      2. Emmentaler (Hartkäse), je älter desto besser
      3. Cheddar (Hartkäse), gereiften Käse bevorzugen
      4. Parmesan, alle Sorten
      5. Pecorino (lange gereift)
      6. Manchego (lange gereift)

    Alle Käse aus pasteurisierter (bzw. thermisierter) Milch können in der Schwangerschaft gegessen werden. Nur von gewissen Käsen, wie Blauschimmel- und Rotschmierekäsen wird abgeraten, da diese gerne die Entstehung von Listerien begünstigen können.

     

    Die Rinde sollte in der Schwangerschaft grundsätzlich bei keinem Käse mit gegessen werden, auch wenn dort steht: „Rinde zum Verzehr geeignet“

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